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Projekt ID 10288
Titel Dynamik des Wertewandels in der Schweiz: Ursachen und Konsequenzen
Inhalt dieser Seite:
- Forschungs-Beschreibung: Generelle Information zum Forschungsprojekt  
- Datensatz 2010AK : World Values Survey in der Schweiz - 2007
FORS ID (Studie) 10288
Projekt-Sprache D
Institutionen Universität Zürich / Institut für Politikwissenschaft - IPZ, Affolternstrasse 56, 8001 Zürich
AutorInnen Hanspeter Kriesi (Leitung), Simon Hug (Leitung), Katayoun Safi
Beschreibung Das Projekt ist die Schweizer Teilstudie des World Values Survey (Weltwertestudie), die in mindestens 50 weiteren Ländern in den Jahren 2005-2007 durchgeführt wurde. Hierbei handelt es sich um eine Repräsentativerhebung der sozialen, ökonomischen und politischen Wertorientierungen der erwachsenen Wohnbevölkerung in der Schweiz. Die Erhebung setzt die 1989 und 1996 in der Schweiz durchgeführten früheren Wellen des World Values Survey fort. Drei Teilfragen stehen im Zentrum des Projektes: Trends des Wertewandels in der Schweiz, Spezifizität des Wertewandels in der Schweiz verglichen mit anderen Ländern und die politischen Konsequenzen des Wertewandels in der Schweiz.
Typ Vom NF subventionierte Forschung
Finanzierung Forschungsgesuch beim SNF 100017-115925-00
Veröffentlichungen (2010) Hug, Simon; Kriesi, Hanspeter: Value change in Switzerland. Lenham, MD: Lexington Press.
Unveröffentlichte Berichte, Arbeitspapiere
  • (2010) Safi, Katayoun: Die Folgen des Wertewandels in der Schweiz. Presentation at the Jahreskongress SVPW, Genf.
  • (2009) Safi, Katayoun: Conceptualizing value change. Presentation at the Congrès AFSP 2009, Grenoble.
  
Datensatz
2010AK
World Values Survey in der Schweiz - 2007
Themen Bedeutung verschiedener Lebensbereiche; Glücklich Sein; Gesundheitszustand; Auswahl von 5 Eigenschaften, die man Kindern auf den Weg geben sollte; Lebenszufriedenheit; Allgemeines Vertrauen in die Menschen; Aktivität oder Mitgliedschaft in Vereinen oder Organisationen; Personengruppen, die man ungern als Nachbarn hätte.
 
 
Zustimmung/Ablehnung von Aussagen bezüglich Gender, Ausländern und Arbeitsplatz; Einschätzungen: vollständige Kontrolle über sein Leben vs. kein Einfluss auf sein Leben haben, von den Menschen ausgenützt werden vs. Menschen verhalten sich fair; wichtigste und zweitwichtigste Eigenschaft einer (bezahlten) Arbeit; Zustimmung/Ablehnung gegenüber versch. Aussagen zu Arbeitseinstellungen.
 
 
Anzahl eigener Kinder; Zustimmung geg. Aussagen: 'Kind braucht gemeinsames Zuhause mit Vater und Mutter', 'Ehe ist überholte Einrichtung'; (Nicht) Gutheissen, wenn Frau ein Kind ohne feste Beziehung zu einem Mann haben will; Zustimmung/Ablehnung von Gender-Fragen; Zustimmung/Ablehnung möglicher Lebensziele; Zufriedenheit mit finanzieller Haushaltssituation; wichtigstes und zweitwichtigstes Ziel für die Schweiz in nächsten 10 Jahren aus verschiedenen Listen.
 
 
Einschätzen der Ähnlichkeit zu Personen, die unterschiedliche Einstellungen zum Leben haben (Liste); Nutzen/Schaden des wissenschaftlichen Fortschritts; Wünsche für die Schweiz bezüglich wirtschaftlichem Wohlergehen, Demokratie und Idealen; politisches Interesse; politische Aktivität; Umweltschutz (weniger) wichtig(er) als Wirtschaftswachstum; Zustimmung/Ablehnung geg. 3 Aussagen über Umweltthemen; Relevanz von 3 Umweltthemen für Schweiz, Bedrohlichkeit von 3 Umweltproblemen für Welt; Politische Einstellung links-rechts; Meinung zu Aussagen bezüglich: Einkommensunterschiede, Privatisierung/Verstaatlichung von Unternehmen, Verantwortung für Sicherheit der Bürger bei Staat oder sich selbst, 'harte Arbeit zahlt sich (nicht immer) aus', 'Wohlstand für alle' oder 'auf Kosten von anderen'.
 
 
Einstellung gegenüber leistungsabhängigen Löhnen; Glaube an Vorbestimmung/ Selbstbestimmung des Lebens (Schicksal); Nutzen von Wissenschaft und Technik; Einstellung gegenüber Zuwanderung; Vorhandensein von Ängsten (Gewalt, wirtschaftliche Situation, kulturelle Bedrohung); Vertrauen in verschiedene Personengruppen und Institutionen; Einstellung geg. Regierungsformen; Zugehörigkeit zu Demokratie von verschiedenen Themen/Aussagen; Bedeutung der Demokratie; Einschätzung der Demokratie und der Einhaltung der Menschenrechte in der Schweiz; Bekanntheit der 'Milleniumsziele'; wichtigstes und zweitwichtigstes Problem in der Welt und in der Schweiz; Priorität, mit welcher der Bundesrat eine Reihe von UNO-Zielen verfolgen sollte; Angemessenheit der schweizer Ausgaben für Entwicklungshilfe; Bereitschaft zur Zahlung von mehr Steuern zur Vergrösserung der schweizer Hilfe an arme Länder; Augenmerk der Schweizer Regierung auf Bekämpfung der Armut in der Welt vs. Lösung der eigenen Probleme in der Schweiz; Probleme, die besser durch UNO oder EU vs. von den nationalen Regierungen geregelt werden sollten; Häufigkeit, mit welcher über den Sinn des Lebens nachgedacht wird; Konfession; Häufigkeit der Gottesdienstteilnahme; Religiosität; Einstellung zur Kirche; Bedeutung von Gott in eigenem Leben; Zeit nehmen für Gebet, Meditation etc; Akzeptanz von: 'Staatliche Leistungen beziehen ohne darauf ein Anrecht zu haben', Schwarzfahren, Steuerhinterziehung, Korruption, Homosexualität, Prostitution, Abtreibung, Scheidung, Euthanasie, Selbstmord, häusliche Gewalt von Männern.
 
 
Schweizer Bürgerschaft; Patriotismus; Frage der Angebrachtheit der Kritik an der Schweiz wegen ihrer Haltung im Zweiten Weltkrieg; Fragen bezüglich der Identifikation auf verschiedenen Ebenen; sind Eltern in CH eingewandert, in der CH geboren?; Anzahl Jahre in der CH; Einstellung geg: Ausländern, Kriterien für Einbürgerung; zuhause gesprochene Sprache; benutzte Quellen zur Informationsbeschaffung; Benutzung von Computern; CH Stimm-und Wahlberechtigung; Nähe/Einstellung zu Parteien; Einstellung geg. EU-Beitritts-Fragen; Geschlecht; Alter; höchste Ausbildung (eigene Person, Partner, Hauptverdiener in Haushalt); Zivilstand; Fragen (zu sich, Partner, Hauptverdiener) zu: Beschäftigungssituation, Arbeitssektor/-branche, Arbeitgeber, Arbeitstätigkeit, Vorgesetztenposition; finanzielle Haushaltssituation; Soziale Schichtszugehörigkeit; Fragen zu Einkommen(shöhe).
 
 
Non-Response: Interesse für Politik, Zustimmung geg. Öffnung vs. Verteidigung der Traditionen der Schweiz; höchste abgeschlossene Ausbildung; Alter; Geschlecht.
 
Methoden Untersuchungsdesign: Querschnittstudie.
 
 
Grundgesamtheit / Erhebungseinheiten: Schweizerische Wohnbevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren, sprachassimiliert in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, über Telefon-Festnetz erreichbar.
 
 
Stichprobenbildung / Auswahlverfahren: Samplepoints: Zweistufige Randomauswahl auf der Grundlage der BFS-Insititus-CD der Swisscom-Directories: 1. Randomauswahl der Telefonnummer (Haushaltsselektion), 2. Randomauswahl der Zielperson innerhalb des Haushaltes
 
 
Ausschöpfung:
 
REKRUTIERUNGSPHASE:
 
Bruttostichprobe: 4'876
 
Nettostichprobe: 3'292
 
Nonresponse (Verweigerungen): 1'339
 
Unerreichbar: 301
 
Rekrutierte Personen: 1'652
 
 
HAUPTBEFRAGUNGSPHASE (face-to-face-Phase)
 
Brutto (rekrutierte Personen): 1'652
 
Nettostichprobe: 1'581
 
 
REALISIERTE INTERVIEWS
 
Hauptbefragung: 1'241 (37.7%)
 
Nonresponse-Befragung: 414 (31%)
 
 
Erhebungsverfahren:
 
Rekrutierung (inkl. nonresponse): computergestütze Interviews (CATI)
 
Hauptbefragung: Persönliche Befragung (face-to-face-Interviews)
 
 
Periode der Durchführung:
 
Rekrutierung (und Nonresponse-Interviews): April - August 2006
 
Interviews: April - August 2007
 
Daten erhoben durch: Link, Institut für Markt- und Sozialforschung, Postfach, 6000 Luzern 4
Dokumentation Technischer Bericht (d), Ankündigungsbrief, Bestätigungsbrief, Verweigererbrief, Instruktionen (Rekrutierung (d, f), Hauptbefragung), Fragebögen (Rekrutierung, Hauptbefragung, Nonresponse),
Ablaufschema Fragebogen (d), Tabellen (Codebook) (d) zu Rekrutierung (Ausschöpfung) und Hauptstudie.
Die Dokumentation ist, wo nicht anders erwähnt, in deutsch, französisch und italienisch vorhanden.
Anzahl Fälle 1241
Anzahl Variablen 379
Format SPSS.por
Status Globale Kontrolle von Daten und Dokumentation durchgeführt
Zugang Allgemeine Bedingungen
Zusatzinformationen Die älteren Daten der früheren Wellen des World Values Survey von 1989 und 1996 in der Schweiz sind ebenfalls bei FORS archiviert unter ID 21, resp. ID 5230.