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Project # 6705
Study title PISA.ch - Schweizer Erhebung zur internationalen OECD PISA Befragung 2000
Page overview:
- Study description: General information about the project  
- Dataset 2003AHa : PISA ch - Messung der Kompetenzen und Befragung der SchülerInnen in der Schweiz im 9. Schuljahr - 2000
- Dataset 2003AHb : PISA ch - Befragung der Schulen in der Schweiz mit SchülerInnen im 9. Schuljahr - 2000
- Dataset 2003AHc : PISA.ch - Messung der Kompetenzen und Befragung der SchülerInnen der 9. Klasse - Zusatzstichprobe der französischen Schweiz - 2000
- Dataset 2003AHd : PISA.ch - Befragung der Schulen mit SchülerInnen im 9. Schuljahr - Zusatzstichprobe der französischen Schweiz - 2000
- Dataset 2003AHe : PISA.ch - Messung der Kompetenzen und Befragung von 15Jährigen in der Schweiz - 2000
FORS ID (study) 6705
Study language D
Institutions Bundesamt für Statistik - BfS / Abteilung Bevölkerung und Bildung / Sektion Bevölkerung, Espace de l'Europe 10, 2010 Neuchâtel (a) (Früher: Sektion Haushalts- und Personensurveys)
Schweizerische Konferenz der kant. Erziehungsdirektoren - EDK, Postfach 660, 3000 Bern 7 (b)
Authors Haben ebenfalls teilgenommen: Huguette McCluskey-Cavin (Leitung) (a)
Abstract PISA (Programme for International Student Assessment) ist eine von der OECD organisierte internationale Erhebung. Deren Ziel liegt in der Schaffung von Indikatoren zur Messung der Kompetenzen und Fähigkeiten der 15-jährigen SchülerInnen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, sowie Lernstrategien, Motivation und Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer. Als Grundlage dienen Ergebnisse, welche in nationalen repräsentativen Stichproben erhoben wurden. Die Indikatoren werden gemäss der Charakteristika des Schulsystems, der Schulen sowie der SchülerInnen analysiert. Um Zeitvergleiche herstellen zu können, werden diese Kompetenzmessungen alle drei Jahre wiederholt, wobei alle drei Jahre ein neuer Schwerpunkt im Vordergrund steht (2000 Lesen, 2003 Mathematik mit dem Zusatz Problemlösung, 2006 Naturwissenschaften).
 
 
Bei der Erhebung im Jahr 2000 nahmen rund 40 Länder teil. Der Test dauert rund 120 Minuten. Es folgt ein 45-minütiger Fragebogen. Dieser Fragebogen enthält internationale Pflichtfragen, die Aufschluss über das sozioökonomische Umfeld der SchülerInnen geben, sowie internationale und nationale optionale Fragen. Inhaltlich wählte die Schweiz für den SchülerInnen-Fragebogen zwei internationale Optionen: das Modul über die fächerübergreifenden Kompetenzen und das Modul ICT über die Vertrautheit im Umgang mit den neuen Technologien. Zusätzlich wurden noch nationale Module angefügt.
 
Ein weiterer Fragebogen zuhanden der Schulen hat zum Ziel Informationen über die Merkmale der Schule sowie des Unterrichtes zu sammeln.
 
 
An der ersten Erhebung 2000 nahmen rund 13`500 SchülerInnen verteilt auf 360 Schulen aus der ganzen Schweiz teil.
 
 
Die nationale Projektleitung 2000-2003-2006 lag beim Bundesamt für Statistik in Neuenburg. In enger Zusammenarbeitet mit dem internationalen PISA Konsortium und 4 regionalen Zentren in der Schweiz war es für die Koordination verantwortlich.
Type Auftragsforschung; Nationale Auftragsforschung im Rahmen einer internationalen Vergleichsstudie im Bildungsbereich
Financed by Bund und Kantone
Publications
  • Rolle des Unterrichts, Determinanten der Berufswahl, Vergleich von Kompetenzmodelle. Neuchâtel: BFS/EDK, 2009.
  • Online: link
  • (2009) Moser, Urs und Angelone, Domenico; Brühwiler Christian, Kis-Fedi, Patrizia und Buccheri, Grazia; Mariotta, Myrta; Nidegger, Christian; Moreau, Jean; Gingins, François: PISA 2006: Etudes sur les compétences en sciences. Rôle de l'enseignement, facteurs déterminant les choix professionnels, comparaison de modèles de compétences. Neuchâtel: BFS/EDK, 2009. Online: link
  • (2009) Moser, Urs und Angelone, Domenico; Brühwiler Christian, Kis-Fedi, Patrizia und Buccheri, Grazia; Mariotta, Myrta; Nidegger, Christian; Moreau, Jean; Gingins, François: PISA 2006: Analysen zum Kompetenzbereich Naturwissenschaften.
  • (2007) Zahner Rossier, Claudia; Holzer, Thomas: PISA 2006: Les compétences en sciences et leur rôle dans la vie. Rapport national. Neuchâtel: Office fédéral de la statistique (OFS), 2007, 55 p. Online: link
  • (2007) Zahner Rossier, Claudia; Holzer, Thomas: PISA 2006: Kompetenzen für das Leben - Schwerpunkt Naturwissenschaften. Nationaler Bericht. Neuenburg: Bundesamt für Statistik (BFS), 2007, 55 S. Online: link
  • (2005) Zahner Rossier, Claudia: PISA 2003: Kompetenzen für die Zukunft. Zweiter nationaler Bericht. Neuchâtel/Bern: BFS/EDK, 2005. (D/F/I).
  • (2005) Holzer, Thomas: PISA 2003: Einflussfaktoren auf die kantonalen Ergebnisse. In: BFS Aktuell, Neuchâtel, BFS, 2005 (D/F).
  • (2004) Zahner Rossier, Claudia: PISA 2003: Kompetenzen für die Zukunft. Erster nationaler Bericht. Neuchâtel/Bern: BFS/EDK, 2004. (D/F/I).
  • (2003) Moser, Urs; Berweger, Simone: Lehrplan und Leistungen: Thematischer Bericht der Erhebung PISA 2000. Neuchâtel: BFS/EDK, 2003. 100 S. (D). Online: link
  • (2003) Meyer, Thomas; Stalder, Barbara E.; Matter, Monika: Bildungswunsch und Wirklichkeit. Thematischer Bericht der Erhebung PISA 2000. Neuchâtel: BFS/EDK. 63 p. . Online: link
  • (2003) Larcher, Sabine; Oelkers, Jürgen: Die besten Ausbildungssysteme - Thematischer Bericht PISA 2000. Neuchâtel: BFS/EDK, 2003. 52 S. (D). Online: link
  • (2003) Coradi Vellacott, Maja; Hollenweger, Judith; Michel, Nicolet; Wolter, Stefan: Soziale Integration und Leistungsförderung: Thematischer Bericht der Erhebung PISA 2000. Neuchâtel: Bundesamt für Statistik; Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, 2003, 80 S. (avec un résumé en français/con un riassunto in lingua italiana). Online: link
  • (2003) Buschor, Ernst; Gilomen, Heinz; McCluskey, Huguette: PISA 2000: Synthese und Empfehlungen. Neuchâtel: BFS/EDK, 2003. 35 S. (D/F).
  • (2002) Zahner, Claudia; Meyer, Andrea Hans; et al.: Préparés pour la vie? Les compétences de base des jeunes - Rapport national de l'enquête PISA 2000. Neuchâtel: OFS/CDIP, 2002. 178 p. Online: link
  • (2002) Zahner, Claudia; et al.: Für das Leben gerüstet? Grundkompetenzen der Jugendlichen - Nationaler Bericht der Erhebung PISA 2000. Neuchâtel: BFS/EDK, 2002. 179 S. (D/F). Online: link
  • (2001) Moser, Urs: Préparés pour la vie? Synthèse du rapport national PISA 2000. Neuchâtel: OFS/CDIP, 2001. 30 p. (D/F/I/E).
  • (2001) Moser, Urs: Für das Leben gerüstet? Kurzfassung des nationalen Berichts PISA 2000. Neuchâtel: BFS/EDK, 2001. 30 S. (D/F/I/E).
  
Dataset
2003AHa
PISA ch - Messung der Kompetenzen und Befragung der SchülerInnen in der Schweiz im 9. Schuljahr - 2000
Domains Themen: Soziodemographische Daten, Bildungsförderung im Elternhaus, Bildungserfahrungen, Lesegewohnheiten, selbstreguliertes Lernen, Zukunftspläne, Informatiknutzung.
 
Im Detail: Geburtsdatum; Schuljahr; Geschlecht; Familienmitglieder im Haushalt; Eltern: Beschäftigungsgrad, Beruf, Ausbildung, Herkunftsland; Anzahl Jahre in der Schweiz lebend; Muttersprache. Häufigkeit pro Jahr: ins Kino, Museum, Theater, etc.; Häufigkeit, dass Eltern mit Kind: über politische Fragen diskutieren, über die Schulleistungen sprechen, gemeinsam am Tisch sitzen, etc.; Häufigkeit der Unterstützung bei Hausaufgaben durch: Mutter, Geschwister, Grosseltern, etc.; Vorhandensein: Zimmer für sich allein, Internet-Anschluss, Bücher mit Gedichten, etc.; Mengenangabe: Handys, Autos, Musikinstrumente, Badezimmer, etc.. Teilgenommen an: Zusatzunterricht, Heilpädgagogische Schülerhilfe, Förderunterricht in Deutsch, etc.; Teilgenommen ausserhalb der Schule an: Zusatzkursen, Nachhilfekurs, privater Einzelunterricht, etc.; besuchter Schultyp; Häufigkeit, dass im Deutschunterricht die Lehrkraft lange auf Ruhe warten muss, sich für den Lernfortschritt jedes einzelnen interessiert, beim Lernen hilft, etc.; Häufigkeit, dass im Deutschunterricht die Schüler: nicht ungestört arbeiten können, nicht auf das hören, was Lehrkraft sagt, erst lange nach Beginn der Stunde zu arbeiten anfangen, viel lernen müssen; Häufigkeit, dass im Deutschunterricht: alles durcheinander geht, zu Beginn mehr als 5 Minuten ohne Inhalt verstreichen (nie, in einigen Stunden, in den meisten Stunden, in jeder Stunde); Anzahl Unterrichtsstunden in letzter voller Schulwoche in: Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften; durchschnittliche Schülerzahl in: Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften; Häufigkeit in letzten 2 Wochen: Schule fehlen, Stunde schwänzen, zu spät kommen; Aussagen zustimmen: die SchülerInnen kommen mit den meisten Lehrkräften gut aus, den meisten Lehrkräften ist es wichtig, dass sich die SchülerInnen wohl fühlen, wenn ich zusätzliche Hilfe brauche, bekomme ich sie von den Lehrkräften, etc.; Zustimmung, dass Schule Ort ist, an dem ich: mich als AussenseiterIn fühle, leicht Freunde finde, mich oft langweile, etc.; Häufigkeit, dass Aufgaben: rechtzeitig fertig gemacht werden, beim Fernsehen gemacht werden, interessant sind, Teil der Noten im Zeugnis sind, etc.; durchschnittliche Zeit pro Woche für Hausaufgaben in Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften. Häufigkeit, pro Tag zum Vergnügen zu lesen; Zustimmung: lese nur, wenn ich muss, Lesen ist eines der liebsten Hobbies, Schwierigkeiten, Bücher zu Ende zu lesen, etc.; Typ der zum Vergnügen gelesenen Literatur: Zeitschriften, Comics, Romane, E-Mails und Web-Seiten, Tageszeitungen; Anzahl Bücher zu Hause; Häufigkeit Ausleihe in Bibliotheken, Nutzung in der Schule: Bibliothek, Computer, Internet, Biologie-, Physik-, Chemielabor. Voraussichtlicher Beruf mit 30Jahren; Noten im letzten Zeugnis in den Hauptfächern; voraussichtliche Tätigkeit im nächsten Jahr; Verlässlichkeit dieser Prognose; Notwendigkeit einer Aufnahmeprüfung für diese Wahl; Entsprechung dieser Wahl dem eigenen Wunsch; falls nein: Wuschausbildung oder Tätigkeit; Anzahl Bewerbungen für Ausbildungsplatz in letzten zwei Jahren. Häufigkeit Zugang zu Computer: zu Hause, in Schule, in Bibliothek, an anderem Ort; Einschätzung der Fähigkeiten: im Umgang mit Computer, beim Schreiben eines Aufsatzes am Computer; Einschätzung im Vergleich mit anderen 15-Jährigen; Häufigkeit der Nutzung eines Computers: zu Hause, in Schule, in Bibliothek, an anderem Ort; Häufigkeit der Nutzung des Internets, e-mail, chat rooms, des Computers als Lernmittel für Schule, des Computers zum Programmieren; Häufigkeit der Nutzung von Software-Arten: Computerspiele, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikprogramme, Lernsoftware; Zustimmung/Ablehnung: Es ist mir sehr wichtig, mit dem Computer zu arbeiten, am Computer zu spielen oder arbeiten macht richtig Spass, ich benutze den Computer, weil mich das sehr interessiert, wenn ich am Computer arbeite, merke ich nicht, wie die Zeit vergeht. Häufigkeit, ob folgendes zum Thema Lernen zutrifft: wenn ich lerne, versuche ich alles auswendig zu lernen, bin sicher, auch den schwierigsten Inhalt I Texten zu verstehen, zuerst überlegen, was ich genau lernen muss, etc.; Häufigkeit, ob folgendes zum Thema Schulfächer zutrifft: wenn ich mich mit Mathematik beschäftige, vergesse ich manchmal alles um mich herum, ich wäre gerne in irgend einem Bereich der/die Beste, wenn wir an einem Projekt arbeiten, ist es hilfreich die Ideen aller zu sammeln.
 
TEST DER GRUNDKOMPETENZEN:
 
Im vorliegenden ersten PISA Zyklus wird die Lesekompetenz gründlicher getestet als die mathematische und die naturwissenschaftliche Grundbildung. Bei der Beurteilung der Lesefähigkeit absolvieren die Jugendlichen eine Reihe von Aufgaben mit verschiedenen Textsorten. Die Aufgaben werden aus drei Perspektiven heraus konstruiert: Erstens aus dem Blickwinkel der Art der Leseaufgabe. Es wird getestet, wie gut sie Informationen aus Texten herausfiltern können und inwiefern sie in der Lage sind, Texte zu verstehen und zu interpretieren, Inhalt und Form mit ihrem eigenen Verständnis der Welt in Beziehung zu setzen und ihren persönlichen Standpunkt darzulegen. - Zweitens aus dem Blickwinkel der Form des Lesestoffs bzw.des Textes. Im Test integriert sind nicht nur Prosatexte, sondern zusätzlich auch nicht fortlaufende Texte, in denen die Information in Listen, Formularen, Grafiken oder Diagrammen dargestellt wird. Die Studie unterscheidet zudem zwischen einer Reihe von Prosaformen wie Erzählungen, Kommentare und Erörterungen. - Drittens aus dem Blickwinkel des Gebrauchs, für den der Text vorgesehen ist, d.h. der Kontext und die Situation. Ein Roman, ein persönlicher Brief oder eine Biografie sind für den «Privatgebrauch» konzipiert, amtliche Dokumente oder Ankündigungen für den «öffentlichen Gebrauch», ein Handbuch oder ein Bericht für den Gebrauch im Berufsleben, und schliesslich ein Lehrbuch oder ein Arbeitsblatt für den Gebrauch im Bildungswesen. Ein wichtiger Grund für diese Unterscheidung ist, dass gewisse Schülergruppen unter Umständen auf einem Gebiet besser abschneiden als auf einem anderen.
 
Auch im mathematischen Bereich wird die Grundkompetenz aus drei Perspektiven heraus untersucht (Prozess, Inhalt und Situation), respektive die Testfragen nach drei mathematischen Kompetenzklassen gegliedert:
 
Die erste Klasse umfasst einfache Rechenoperationen oder Definitionen, wie sie in herkömmlichen Mathematiktests häufig vorkommen. Die zweite Klasse betrifft logische Schlüsse, die es für die Lösung einfacher Aufgaben zu ziehen gilt. Die dritte Klasse ist mathematischem Denken und Begreifen sowie mathematischen Verallgemeinerungen gewidmet; die SchülerInnen müssen analysieren, mathematische Elemente in einer Situation identifizieren und eigene Aufgaben formulieren. Inhaltlich konzentriert man sich im Jahr 2000 auf Veränderungen und Wachstum sowie Raum und Form.
 
Zur Erfassung der naturwissenschaftlichen Grundbildung werden Testfragen zu folgenden fünf Prozessen gestellt:
 
- dem Erkennen wissenschaftlicher Fragen
 
- dem Erfassen von wissenschaftlichen Nachweisen
 
- dem Ziehen von Schlüssen
 
- dem Mitteilen dieser Schlüsse und
 
- dem Verständnis Zeigen für wissenschaftliche Konzepte
 
Methods Grundgesamtheit: Alle SchülerInnen, welche in der Schweiz die 9.Klasse besuchen (ihr Alter liegt zwischen 14 und 19 Jahren).
 
Stichprobenbildung: repräsentative Stichprobe auf der Grundlage eines zweistufigen Verfahrens. Zuerst erfolgt die zufällige Ziehung der Schulen gemäss der Schuldatenbank 1998/99 des Bundesamtes für Statistik. Anschliessend werden SchülerInnen innerhalb dieser Schulen zufällig gemäss aktueller Listen dieser Schulen gezogen. Zusatzstichproben der Kantone Bern, St.Gallen und Zürich ebenfalls im Datensatz enthalten.
 
Teilnahme: N= 7997
 
Instrumente: standardisierter Kontextfragebogen für SchülerInnen sowie neun Varianten eines standardisierten Testfragebogens.
 
Periode der Durchführung: April bis Mai 2000
 
Auswertung: deskriptive Statistik
Data collected by: Universität Zürich, Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung - KBL, Wilfriedstrasse 15, 8001 Zürich
Pädagogische Hochschule St. Gallen, Forschungsstelle, Notkerstrasse 27, 9004 St Gallen
Ufficio studi e ricerche, Viale S. Franscini 32, 6501 Bellinzona
Département de l'instruction publique du Canton de Genève - DIP, Service de la recherche en éducation - SRED, Quai du Rhône 12, 1205 Genève
Dokumentation PISA 2000 Data Manual, PISA 2000 Technical Report, Rapport de méthode, Codebook, Fragebögen, Dokumentation der Poststratifikation.
Manche Dokumente sind in englisch, der Methodenbericht ist in französisch, die Dokumentation der Poststratifikation ist in deutsch verfasst. Die Fragebögen liegen in deutsch, französisch und italienisch vor.
N of Cases 7997
Variables 610
Format SPSS.por
Status general checks of data and documentation completed
Access Allgemeine Bedingungen
Informations Die Daten können direkt auf der Web-Seite von DARIS bestellt werden:
 
link
 
 
  
Dataset
2003AHb
PISA ch - Befragung der Schulen in der Schweiz mit SchülerInnen im 9. Schuljahr - 2000
Domains Themen: Ressourcen der Schule, Personal der Schule,Merkmale der SchülerInnen,Beziehungen, zwischen SchülerInnen und Schule, Aspekte der Verwaltungsstruktur der Schule, An der Schule praktizierten pädagogischen Methoden.
 
Im Detail: Gemeindegrösse; Schülerzahl März 2000 nach Geschlecht; öffentliche/private Schule; Prozentsatz der gesamten Mittel sind (öffentliche Mittel, Schulgeld der Eltern, Spenden); Klassenstufen an dieser Schule; Unterrichtszeit für 15-jährige (Anzahl Unterrichtswochen, Lektionen pro Woche, Minuten pro Lektion); Kriterien bei Aufnahme von neuen SchülerInnen (Wohnsitz, Zeugnisnoten, besondere Bedürfnisse oder Interessen von SchülerInnen an einem Bildungsgang, etc.); Prozentsatz 15-Jähriger pro Schultyp (Gymnasium, Sonderschule, Berufsausbildung, etc.); Entscheidende Kriterien für Zuteilung in Schultyp (Entscheidung SchülerIn, Schulleistungen, Aufnahmeprüfung, etc.); Gründe, aus denen 15-Jährigen ein Schulwechsel nahegelegt wird: schlechte Leistungen, gute Leistungen, Verhaltensprobleme, sonderpädagogischer Förderbedarf, Wunsch der Eltern (nicht wahrscheinlich, wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich). Mass der Beinträchtigung des Lernens 15-jähriger SchülerInnen an der Schule wegen: schlechte Heiz-, Klima- oder Beleuchtungsanlagen, Mangel an Unterrichtsräumen, Mangel an Unterrichtsmaterialien, etc.(gar nicht, kaum, etwas, sehr); Vorhandensein an Schule: Zusatzangebot für leistungsstarke SchülerInnen, Förderkurse in Deutsch für leistungsschwache SchülerInnen, Nachhilfe durch Schulpersonal, etc.; Anzahl Computer an Schule: in Schule insgesamt, für 15-Jährige verfügbar, nur für die Lehrkräfte verfügbar, mit Internetanschluss, etc.; Anzahl Voll- und Zeilzeitlehrkräfte an Schule: insgesamt, Fachhochschulabgänger, Deutsch unterrichtende, etc.; Anzahl Lehrkräfte, welche sich in letzten drei Monaten weitergebildet haben; Häufigkeit, mit welcher 15-jährige SchülerInnen beurteilt werden aufgrund: standardisierter Tests, von Lehrkräften entwickelten Prüfungen, Beobachtung, Hausaufgaben,etc.(nie, 1-mal, 2-mal, 3-mal, 4-mal pro Jahr oder häufiger); Häufigkeit der Weitergabe der Infos über Leistungen von 15-jährige SchülerInnen an: Eltern, SchulleiterIn, kantonale Schulbehörde (nie, 1-mal, 2-mal, 3-mal, 4-mal pro Jahr oder häufiger); Nutzung der Prüfungen von 15-jährigen SchülerInnen um: Eltern über Lernfortschritte zu informieren, Entscheidungen über Repetition oder Promotion zu treffen, die Entwicklung des Leistungsniveaus der Schule von Jahr zu Jahr zu beobachten, etc.; Beeinträchtigung von Lernprozessen der 15-Jährigen durch: niedrige Erwartungen der LehrerInnen, häufige Abwesenheit von SchülerInnen, Widerstand des Kollegiums gegen Veränderungen, Konsum von Alkohol oder illegalen Drogen, etc.; Aussagen bezüglich Lehrkräfte an Schule: Stimmung und Arbeitshaltung sind gut, die Lehrkräfte arbeiten mit grossem Engagement, sind stolz auf diese Schule, legen Wert auf schulische Leistung; Beeinträchtigung des Lernens 15-jähriger SchülerInnen durch: Mangel oder fachfremdem Einsatz von Lehrkräften allgemein, Mangel an Personal zur Unterstützung der Lehrkräfte durch Schulpsychologen, Lehrerberatung oder Sozialarbeiter, Mangel an für das Fach ausgebildeten DeutschlehrerInnen,etc.. Verantwortliche Person für Bereiche: Einstellung von Lehrkräften, Festlegung des Anfangsgehalts der LehrerInnen, Festlegung des Schulbudgets, Festlegung von Kriterien für die Schülerbeurteilung, etc. (nicht im Verantwortungsbereich der Schule, Schulpflege -kommission, Schulleiter, Fach- Bereichsleiter, LehrerInnenkonferenz).
 
Methods Grundgesamtheit: Schulen der ganzen Schweiz mit Schülerinnen und Schülern des neunten Schuljahrs.
 
Stichprobenbildung: zufällige Ziehung der Schulen gemäss der Schuldatenbank 1998/99 des Bundesamtes für Statistik.
 
Teilnahme: von 311 gezogenen Schulen haben 242 Schulen teilgenommen.
 
Instrument: standardisierter Kontextfragebogen für Schulleitung.
 
Periode der Durchführung: April bis Mai 2000.
 
Auswertung: deskriptive Statistik
 
Data collected by: Universität Zürich, Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung - KBL, Wilfriedstrasse 15, 8001 Zürich
Pädagogische Hochschule St. Gallen, Forschungsstelle, Notkerstrasse 27, 9004 St Gallen
Ufficio studi e ricerche, Viale S. Franscini 32, 6501 Bellinzona
Département de l'instruction publique du Canton de Genève - DIP, Service de la recherche en éducation - SRED, Quai du Rhône 12, 1205 Genève
Dokumentation PISA 2000 Data Manual, PISA 2000 Technical Report, Rapport de méthode, Codebook, Fragebögen.
Die zwei erstgenannten Dokumente sind in englisch, der Methodenbericht ist in französisch verfasst. Die Fragebögen liegen in deutsch, französisch und italienisch vor.
N of Cases 242
Variables 180
Format SPSS.por
Status general checks of data and documentation completed
Access Allgemeine Bedingungen
Informations Datensatz und Dokumentation können direkt von der FORS Web-Seite link heruntergeladen werden.
  
Dataset
2003AHc
PISA.ch - Messung der Kompetenzen und Befragung der SchülerInnen der 9. Klasse - Zusatzstichprobe der französischen Schweiz - 2000
Domains Themen: Soziodemographische Daten, Bildungsförderung im Elternhaus, Bildungserfahrungen, Lesegewohnheiten, selbstreguliertes Lernen, Zukunftspläne, Informatiknutzung.
 
Im Detail: Geburtsdatum; Schuljahr; Geschlecht; Familienmitglieder im Haushalt; Eltern: Beschäftigungsgrad, Beruf, Ausbildung, Herkunftsland; Anzahl Jahre in der Schweiz lebend; Muttersprache. Häufigkeit pro Jahr: ins Kino, Museum, Theater, etc.; Häufigkeit, dass Eltern mit Kind: über politische Fragen diskutieren, über die Schulleistungen sprechen, gemeinsam am Tisch sitzen, etc.; Häufigkeit der Unterstützung bei Hausaufgaben durch: Mutter, Geschwister, Grosseltern, etc.; Vorhandensein: Zimmer für sich allein, Internet-Anschluss, Bücher mit Gedichten, etc.; Mengenangabe: Handys, Autos, Musikinstrumente, Badezimmer, etc.. Teilgenommen an: Zusatzunterricht, Heilpädgagogische Schülerhilfe, Förderunterricht in Französisch, etc.; Teilgenommen ausserhalb der Schule an: Zusatzkursen, Nachhilfekurs, privater Einzelunterricht, etc.; besuchter Schultyp; Häufigkeit, dass im Französischunterricht die Lehrkraft lange auf Ruhe warten muss, sich für den Lernfortschritt jedes einzelnen interessiert, beim Lernen hilft, etc.; Häufigkeit, dass im Französischunterricht die Schüler: nicht ungestört arbeiten können, nicht auf das hören, was Lehrkraft sagt, erst lange nach Beginn der Stunde zu arbeiten anfangen, viel lernen müssen; Häufigkeit, dass im Französischunterricht: alles durcheinander geht, zu Beginn mehr als 5 Minuten ohne Inhalt verstreichen (nie, in einigen Stunden, in den meisten Stunden, in jeder Stunde); Anzahl Unterrichtsstunden in letzter voller Schulwoche in: Französisch, Mathematik, Naturwissenschaften; durchschnittliche Schülerzahl in: Französisch, Mathematik, Naturwissenschaften; Häufigkeit in letzten 2 Wochen: Schule fehlen, Stunde schwänzen, zu spät kommen; Aussagen zustimmen: die SchülerInnen kommen mit den meisten Lehrkräften gut aus, den meisten Lehrkräften ist es wichtig, dass sich die SchülerInnen wohl fühlen, wenn ich zusätzliche Hilfe brauche, bekomme ich sie von den Lehrkräften, etc.; Zustimmung, dass Schule Ort ist, an dem ich: mich als AussenseiterIn fühle, leicht Freunde finde, mich oft langweile, etc.; Häufigkeit, dass Aufgaben: rechtzeitig fertig gemacht werden, beim Fernsehen gemacht werden, interessant sind, Teil der Noten im Zeugnis sind, etc.; durchschnittliche Zeit pro Woche für Hausaufgaben in Französisch, Mathematik, Naturwissenschaften. Häufigkeit, pro Tag zum Vergnügen zu lesen; Zustimmung: lese nur, wenn ich muss, Lesen ist eines der liebsten Hobbies, Schwierigkeiten, Bücher zu Ende zu lesen, etc.; Typ der zum Vergnügen gelesenen Literatur: Zeitschriften, Comics, Romane, E-Mails und Web-Seiten, Tageszeitungen; Anzahl Bücher zu Hause; Häufigkeit Ausleihe in Bibliotheken, Nutzung in der Schule: Bibliothek, Computer, Internet, Biologie-, Physik-, Chemielabor. Voraussichtlicher Beruf mit 30Jahren; Noten im letzten Zeugnis in den Hauptfächern; voraussichtliche Tätigkeit im nächsten Jahr; Verlässlichkeit dieser Prognose; Notwendigkeit einer Aufnahmeprüfung für diese Wahl; Entsprechung dieser Wahl dem eigenen Wunsch; falls nein: Wuschausbildung oder Tätigkeit; Anzahl Bewerbungen für Ausbildungsplatz in letzten zwei Jahren. Häufigkeit Zugang zu Computer: zu Hause, in Schule, in Bibliothek, an anderem Ort; Einschätzung der Fähigkeiten: im Umgang mit Computer, beim Schreiben eines Aufsatzes am Computer; Einschätzung im Vergleich mit anderen 15-Jährigen; Häufigkeit der Nutzung eines Computers: zu Hause, in Schule, in Bibliothek, an anderem Ort; Häufigkeit der Nutzung des Internets, e-mail, chat rooms, des Computers als Lernmittel für Schule, des Computers zum Programmieren; Häufigkeit der Nutzung von Software-Arten: Computerspiele, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikprogramme, Lernsoftware; Zustimmung/Ablehnung: Es ist mir sehr wichtig, mit dem Computer zu arbeiten, am Computer zu spielen oder arbeiten macht richtig Spass, ich benutze den Computer, weil mich das sehr interessiert, wenn ich am Computer arbeite, merke ich nicht, wie die Zeit vergeht. Häufigkeit, ob folgendes zum Thema Lernen zutrifft: wenn ich lerne, versuche ich alles auswendig zu lernen, bin sicher, auch den schwierigsten Inhalt I Texten zu verstehen, zuerst überlegen, was ich genau lernen muss, etc.; Häufigkeit, ob folgendes zum Thema Schulfächer zutrifft: wenn ich mich mit Mathematik beschäftige, vergesse ich manchmal alles um mich herum, ich wäre gerne in irgend einem Bereich der/die Beste, wenn wir an einem Projekt arbeiten, ist es hilfreich die Ideen aller zu sammeln.
 
TEST DER GRUNDKOMPETENZEN:
 
Im vorliegenden ersten PISA Zyklus wird die Lesekompetenz gründlicher getestet als die mathematische und die naturwissenschaftliche Grundbildung. Bei der Beurteilung der Lesefähigkeit absolvieren die Jugendlichen eine Reihe von Aufgaben mit verschiedenen Textsorten. Die Aufgaben werden aus drei Perspektiven heraus konstruiert: Erstens aus dem Blickwinkel der Art der Leseaufgabe. Es wird getestet, wie gut sie Informationen aus Texten herausfiltern können und inwiefern sie in der Lage sind, Texte zu verstehen und zu interpretieren, Inhalt und Form mit ihrem eigenen Verständnis der Welt in Beziehung zu setzen und ihren persönlichen Standpunkt darzulegen. - Zweitens aus dem Blickwinkel der Form des Lesestoffs bzw.des Textes. Im Test integriert sind nicht nur Prosatexte, sondern zusätzlich auch nicht fortlaufende Texte, in denen die Information in Listen, Formularen, Grafiken oder Diagrammen dargestellt wird. Die Studie unterscheidet zudem zwischen einer Reihe von Prosaformen wie Erzählungen, Kommentare und Erörterungen. - Drittens aus dem Blickwinkel des Gebrauchs, für den der Text vorgesehen ist, d.h. der Kontext und die Situation. Ein Roman, ein persönlicher Brief oder eine Biografie sind für den «Privatgebrauch» konzipiert, amtliche Dokumente oder Ankündigungen für den «öffentlichen Gebrauch», ein Handbuch oder ein Bericht für den Gebrauch im Berufsleben, und schliesslich ein Lehrbuch oder ein Arbeitsblatt für den Gebrauch im Bildungswesen. Ein wichtiger Grund für diese Unterscheidung ist, dass gewisse Schülergruppen unter Umständen auf einem Gebiet besser abschneiden als auf einem anderen.
 
Auch im mathematischen Bereich wird die Grundkompetenz aus drei Perspektiven heraus untersucht (Prozess, Inhalt und Situation), respektive die Testfragen nach drei mathematischen Kompetenzklassen gegliedert:
 
Die erste Klasse umfasst einfache Rechenoperationen oder Definitionen, wie sie in herkömmlichen Mathematiktests häufig vorkommen. Die zweite Klasse betrifft logische Schlüsse, die es für die Lösung einfacher Aufgaben zu ziehen gilt. Die dritte Klasse ist mathematischem Denken und Begreifen sowie mathematischen Verallgemeinerungen gewidmet; die SchülerInnen müssen analysieren, mathematische Elemente in einer Situation identifizieren und eigene Aufgaben formulieren. Inhaltlich konzentriert man sich im Jahr 2000 auf Veränderungen und Wachstum sowie Raum und Form.
 
Zur Erfassung der naturwissenschaftlichen Grundbildung werden Testfragen zu folgenden fünf Prozessen gestellt:
 
- dem Erkennen wissenschaftlicher Fragen
 
- dem Erfassen von wissenschaftlichen Nachweisen
 
- dem Ziehen von Schlüssen
 
- dem Mitteilen dieser Schlüsse und
 
- dem Verständnis Zeigen für wissenschaftliche Konzepte
 
 
Methods Grundgesamtheit: Schulen der französischen Schweiz - ausgenommen französischer Teil des Kantons Bern - (FR_f,GE,JU,NE,VD,VS_f), mit Schülerinnen und Schülern des neunten Schuljahres.
 
Stichprobenbildung: anders als für die Zusatzstichprobe der übrigen Schweiz : kein zweistufiges Verfahren, sondern ganze Klassen der zufällig gezogenen Schulen gemäss Listen der Kantone.
 
Teilnahme: aus 267 gezogenen Klassen haben 264 Klassen mitgemacht. Im ganzen haben 4833 SchülerInnen teilgenommen. Den Fragebogen der Schulen haben 104 Schulen ausgefüllt, zwei weniger als teilnehmende Schulen.
 
Instrument: Kontextfragebogen für SchülerInnen, welche ebenfalls einen der neun verschiedenen standardisierten Testfragebogen ausfüllen und Kontextfragebogen für Schulen.
 
Periode der Durchführung: April bis Mai 2000
 
Auswertung: Deskriptive Statistik
 
Data collected by: Département de l'instruction publique du Canton de Genève - DIP, Service de la recherche en éducation - SRED, Quai du Rhône 12, 1205 Genève
Dokumentation Manuals: PISA 2000 Data Manual, PISA 2000 Technical Report, KeyQuest Manual, Rapport de méthode. Codebooks: Student Grade9 Codebook File Info, Student Grade9 codebook Frequencies and descriptives, Student Grade9 codebook Variable Info. Fragebogen, Dokumentation der Poststratifikation.
Manche Dokumente sind in englisch, der Methodenbericht, die Dokumentation der Poststratifikation sowie der Fragebogen sind in französisch verfasst.
N of Cases 4833
Variables 731
Format SPSS.por
Status general checks of data and documentation completed
Access Allgemeine Bedingungen
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Dataset
2003AHd
PISA.ch - Befragung der Schulen mit SchülerInnen im 9. Schuljahr - Zusatzstichprobe der französischen Schweiz - 2000
Domains Themen: Ressourcen der Schule, Personal der Schule,Merkmale der SchülerInnen,Beziehungen, zwischen SchülerInnen und Schule, Aspekte der Verwaltungsstruktur der Schule, An der Schule praktizierten pädagogischen Methoden.
 
Im Detail: Gemeindegrösse; Schülerzahl März 2000 nach Geschlecht; öffentliche/private Schule; Prozentsatz der gesamten Mittel sind (öffentliche Mittel, Schulgeld der Eltern, Spenden); Klassenstufen an dieser Schule; Unterrichtszeit für 15-jährige (Anzahl Unterrichtswochen, Lektionen pro Woche, Minuten pro Lektion); Kriterien bei Aufnahme von neuen SchülerInnen (Wohnsitz, Zeugnisnoten, besondere Bedürfnisse oder Interessen von SchülerInnen an einem Bildungsgang, etc.); Prozentsatz 15-Jähriger pro Schultyp (Gymnasium, Sonderschule, Berufsausbildung, etc.); Entscheidende Kriterien für Zuteilung in Schultyp (Entscheidung SchülerIn, Schulleistungen, Aufnahmeprüfung, etc.); Gründe, aus denen 15-Jährigen ein Schulwechsel nahegelegt wird: schlechte Leistungen, gute Leistungen, Verhaltensprobleme, sonderpädagogischer Förderbedarf, Wunsch der Eltern (nicht wahrscheinlich, wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich). Mass der Beinträchtigung des Lernens 15-jähriger SchülerInnen an der Schule wegen: schlechte Heiz-, Klima- oder Beleuchtungsanlagen, Mangel an Unterrichtsräumen, Mangel an Unterrichtsmaterialien, etc.(gar nicht, kaum, etwas, sehr); Vorhandensein an Schule: Zusatzangebot für leistungsstarke SchülerInnen, Förderkurse in Französisch für leistungsschwache SchülerInnen, Nachhilfe durch Schulpersonal, etc.; Anzahl Computer an Schule: in Schule insgesamt, für 15-Jährige verfügbar, nur für die Lehrkräfte verfügbar, mit Internetanschluss, etc.; Anzahl Voll- und Zeilzeitlehrkräfte an Schule: insgesamt, Fachhochschulabgänger, Französisch unterrichtende, etc.; Anzahl Lehrkräfte, welche sich in letzten drei Monaten weitergebildet haben; Häufigkeit, mit welcher 15-jährige SchülerInnen beurteilt werden aufgrund: standardisierter Tests, von Lehrkräften entwickelten Prüfungen, Beobachtung, Hausaufgaben,etc.(nie, 1-mal, 2-mal, 3-mal, 4-mal pro Jahr oder häufiger); Häufigkeit der Weitergabe der Infos über Leistungen von 15-jährige SchülerInnen an: Eltern, SchulleiterIn, kantonale Schulbehörde (nie, 1-mal, 2-mal, 3-mal, 4-mal pro Jahr oder häufiger); Nutzung der Prüfungen von 15-jährigen SchülerInnen um: Eltern über Lernfortschritte zu informieren, Entscheidungen über Repetition oder Promotion zu treffen, die Entwicklung des Leistungsniveaus der Schule von Jahr zu Jahr zu beobachten, etc.; Beeinträchtigung von Lernprozessen der 15-Jährigen durch: niedrige Erwartungen der LehrerInnen, häufige Abwesenheit von SchülerInnen, Widerstand des Kollegiums gegen Veränderungen, Konsum von Alkohol oder illegalen Drogen, etc.; Aussagen bezüglich Lehrkräfte an Schule: Stimmung und Arbeitshaltung sind gut, die Lehrkräfte arbeiten mit grossem Engagement, sind stolz auf diese Schule, legen Wert auf schulische Leistung; Beeinträchtigung des Lernens 15-jähriger SchülerInnen durch: Mangel oder fachfremdem Einsatz von Lehrkräften allgemein, Mangel an Personal zur Unterstützung der Lehrkräfte durch Schulpsychologen, Lehrerberatung oder Sozialarbeiter, Mangel an für das Fach ausgebildetenFranzösischlehrerInnen,etc.. Verantwortliche Person für Bereiche: Einstellung von Lehrkräften, Festlegung des Anfangsgehalts der LehrerInnen, Festlegung des Schulbudgets, Festlegung von Kriterien für die Schülerbeurteilung, etc. (nicht im Verantwortungsbereich der Schule, Schulpflege -kommission, Schulleiter, Fach- Bereichsleiter, LehrerInnenkonferenz).
 
 
Methods Grundgesamtheit: Schulen der Kantone Genf, Waadt, Neuenburg, Wallis (franz. Teil) und Freiburg (franz. Teil) mit Schülerinnen und Schülern des neunten Schuljahrs.
 
Stichprobenbildung: zufällige Ziehung der Schulen gemäss einer vom Konsortium erstellten Liste der Schulen mit Klassen der 9. Stufe (789 Schulen).
 
Teilnahme: von 107 gezogenen Schulen haben 105 Schulen teilgenommen.
 
Instrument: standardisierter Kontextfragebogen für Schulleitung.
 
Periode der Durchführung: April bis Mai 2000.
 
Auswertung: deskriptive Statistik
 
Data collected by: Département de l'instruction publique du Canton de Genève - DIP, Service de la recherche en éducation - SRED, Quai du Rhône 12, 1205 Genève
Dokumentation PISA 2000 Data Manual, PISA 2000 Technical Report, Rapport de méthode, Codebook, Fragebogen.
Die zwei erstgenannten Dokumente sind in englisch, der Methodenbericht ist in französisch verfasst. Der Fragebogen liegt in französisch vor.
N of Cases 107
Variables 168
Format SPSS.por
Status general checks of data and documentation completed
Access Allgemeine Bedingungen
Informations Datensatz und Dokumentation können direkt von der FORS Web-Seite link heruntergeladen werden.
  
Dataset
2003AHe
PISA.ch - Messung der Kompetenzen und Befragung von 15Jährigen in der Schweiz - 2000
Domains Themen: Soziodemographische Daten, Bildungsförderung im Elternhaus, Bildungserfahrungen, Lesegewohnheiten, selbstreguliertes Lernen, Zukunftspläne, Informatiknutzung.
 
Im Detail: Geburtsdatum; Schuljahr; Geschlecht; Familienmitglieder im Haushalt; Eltern: Beschäftigungsgrad, Beruf, Ausbildung, Herkunftsland; Anzahl Jahre in der Schweiz lebend; Muttersprache. Häufigkeit pro Jahr: ins Kino, Museum, Theater, etc.; Häufigkeit, dass Eltern mit Kind: über politische Fragen diskutieren, über die Schulleistungen sprechen, gemeinsam am Tisch sitzen, etc.; Häufigkeit der Unterstützung bei Hausaufgaben durch: Mutter, Geschwister, Grosseltern, etc.; Vorhandensein: Zimmer für sich allein, Internet-Anschluss, Bücher mit Gedichten, etc.; Mengenangabe: Handys, Autos, Musikinstrumente, Badezimmer, etc.. Teilgenommen an: Zusatzunterricht, Heilpädgagogische Schülerhilfe, Förderunterricht in Deutsch, etc.; Teilgenommen ausserhalb der Schule an: Zusatzkursen, Nachhilfekurs, privater Einzelunterricht, etc.; besuchter Schultyp; Häufigkeit, dass im Deutschunterricht die Lehrkraft lange auf Ruhe warten muss, sich für den Lernfortschritt jedes einzelnen interessiert, beim Lernen hilft, etc.; Häufigkeit, dass im Deutschunterricht die Schüler: nicht ungestört arbeiten können, nicht auf das hören, was Lehrkraft sagt, erst lange nach Beginn der Stunde zu arbeiten anfangen, viel lernen müssen; Häufigkeit, dass im Deutschunterricht: alles durcheinander geht, zu Beginn mehr als 5 Minuten ohne Inhalt verstreichen (nie, in einigen Stunden, in den meisten Stunden, in jeder Stunde); Anzahl Unterrichtsstunden in letzter voller Schulwoche in: Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften; durchschnittliche Schülerzahl in: Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften; Häufigkeit in letzten 2 Wochen: Schule fehlen, Stunde schwänzen, zu spät kommen; Aussagen zustimmen: die SchülerInnen kommen mit den meisten Lehrkräften gut aus, den meisten Lehrkräften ist es wichtig, dass sich die SchülerInnen wohl fühlen, wenn ich zusätzliche Hilfe brauche, bekomme ich sie von den Lehrkräften, etc.; Zustimmung, dass Schule Ort ist, an dem ich: mich als AussenseiterIn fühle, leicht Freunde finde, mich oft langweile, etc.; Häufigkeit, dass Aufgaben: rechtzeitig fertig gemacht werden, beim Fernsehen gemacht werden, interessant sind, Teil der Noten im Zeugnis sind, etc.; durchschnittliche Zeit pro Woche für Hausaufgaben in Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften. Häufigkeit, pro Tag zum Vergnügen zu lesen; Zustimmung: lese nur, wenn ich muss, Lesen ist eines der liebsten Hobbies, Schwierigkeiten, Bücher zu Ende zu lesen, etc.; Typ der zum Vergnügen gelesenen Literatur: Zeitschriften, Comics, Romane, E-Mails und Web-Seiten, Tageszeitungen; Anzahl Bücher zu Hause; Häufigkeit Ausleihe in Bibliotheken, Nutzung in der Schule: Bibliothek, Computer, Internet, Biologie-, Physik-, Chemielabor. Voraussichtlicher Beruf mit 30Jahren; Noten im letzten Zeugnis in den Hauptfächern; voraussichtliche Tätigkeit im nächsten Jahr; Verlässlichkeit dieser Prognose; Notwendigkeit einer Aufnahmeprüfung für diese Wahl; Entsprechung dieser Wahl dem eigenen Wunsch; falls nein: Wuschausbildung oder Tätigkeit; Anzahl Bewerbungen für Ausbildungsplatz in letzten zwei Jahren. Häufigkeit Zugang zu Computer: zu Hause, in Schule, in Bibliothek, an anderem Ort; Einschätzung der Fähigkeiten: im Umgang mit Computer, beim Schreiben eines Aufsatzes am Computer; Einschätzung im Vergleich mit anderen 15-Jährigen; Häufigkeit der Nutzung eines Computers: zu Hause, in Schule, in Bibliothek, an anderem Ort; Häufigkeit der Nutzung des Internets, e-mail, chat rooms, des Computers als Lernmittel für Schule, des Computers zum Programmieren; Häufigkeit der Nutzung von Software-Arten: Computerspiele, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikprogramme, Lernsoftware; Zustimmung/Ablehnung: Es ist mir sehr wichtig, mit dem Computer zu arbeiten, am Computer zu spielen oder arbeiten macht richtig Spass, ich benutze den Computer, weil mich das sehr interessiert, wenn ich am Computer arbeite, merke ich nicht, wie die Zeit vergeht. Häufigkeit, ob folgendes zum Thema Lernen zutrifft: wenn ich lerne, versuche ich alles auswendig zu lernen, bin sicher, auch den schwierigsten Inhalt I Texten zu verstehen, zuerst überlegen, was ich genau lernen muss, etc.; Häufigkeit, ob folgendes zum Thema Schulfächer zutrifft: wenn ich mich mit Mathematik beschäftige, vergesse ich manchmal alles um mich herum, ich wäre gerne in irgend einem Bereich der/die Beste, wenn wir an einem Projekt arbeiten, ist es hilfreich die Ideen aller zu sammeln.
 
TEST DER GRUNDKOMPETENZEN:
 
Im vorliegenden ersten PISA Zyklus wird die Lesekompetenz gründlicher getestet als die mathematische und die naturwissenschaftliche Grundbildung. Bei der Beurteilung der Lesefähigkeit absolvieren die Jugendlichen eine Reihe von Aufgaben mit verschiedenen Textsorten. Die Aufgaben werden aus drei Perspektiven heraus konstruiert: Erstens aus dem Blickwinkel der Art der Leseaufgabe. Es wird getestet, wie gut sie Informationen aus Texten herausfiltern können und inwiefern sie in der Lage sind, Texte zu verstehen und zu interpretieren, Inhalt und Form mit ihrem eigenen Verständnis der Welt in Beziehung zu setzen und ihren persönlichen Standpunkt darzulegen. - Zweitens aus dem Blickwinkel der Form des Lesestoffs bzw.des Textes. Im Test integriert sind nicht nur Prosatexte, sondern zusätzlich auch nicht fortlaufende Texte, in denen die Information in Listen, Formularen, Grafiken oder Diagrammen dargestellt wird. Die Studie unterscheidet zudem zwischen einer Reihe von Prosaformen wie Erzählungen, Kommentare und Erörterungen. - Drittens aus dem Blickwinkel des Gebrauchs, für den der Text vorgesehen ist, d.h. der Kontext und die Situation. Ein Roman, ein persönlicher Brief oder eine Biografie sind für den «Privatgebrauch» konzipiert, amtliche Dokumente oder Ankündigungen für den «öffentlichen Gebrauch», ein Handbuch oder ein Bericht für den Gebrauch im Berufsleben, und schliesslich ein Lehrbuch oder ein Arbeitsblatt für den Gebrauch im Bildungswesen. Ein wichtiger Grund für diese Unterscheidung ist, dass gewisse Schülergruppen unter Umständen auf einem Gebiet besser abschneiden als auf einem anderen.
 
Auch im mathematischen Bereich wird die Grundkompetenz aus drei Perspektiven heraus untersucht (Prozess, Inhalt und Situation), respektive die Testfragen nach drei mathematischen Kompetenzklassen gegliedert:
 
Die erste Klasse umfasst einfache Rechenoperationen oder Definitionen, wie sie in herkömmlichen Mathematiktests häufig vorkommen. Die zweite Klasse betrifft logische Schlüsse, die es für die Lösung einfacher Aufgaben zu ziehen gilt. Die dritte Klasse ist mathematischem Denken und Begreifen sowie mathematischen Verallgemeinerungen gewidmet; die SchülerInnen müssen analysieren, mathematische Elemente in einer Situation identifizieren und eigene Aufgaben formulieren. Inhaltlich konzentriert man sich im Jahr 2000 auf Veränderungen und Wachstum sowie Raum und Form.
 
Zur Erfassung der naturwissenschaftlichen Grundbildung werden Testfragen zu folgenden fünf Prozessen gestellt:
 
- dem Erkennen wissenschaftlicher Fragen
 
- dem Erfassen von wissenschaftlichen Nachweisen
 
- dem Ziehen von Schlüssen
 
- dem Mitteilen dieser Schlüsse und
 
- dem Verständnis Zeigen für wissenschaftliche Konzepte
 
Methods Grundgesamtheit: alle 1984 geborenen SchülerInnen, welche in der Schweiz zur Schule gehen.
 
Stichprobenbildung: repräsentative Stichprobe auf der Grundlage eines zweistufigen Verfahrens. Zuerst erfolgt die zufällige Ziehung der Schulen gemäss der Schuldatenbank 1998/99 des Bundesamtes für Statistik. Anschliessend werden SchülerInnen innerhalb dieser Schulen zufällig gemäss einer aktuellen Liste der Schulen ihrer 15-jährigen SchülerInnen gezogen.
 
Teilnahme: N=6100
 
Instrument: standardisierter Kontextfragebogen für Schulen, standardisierter Kontextfragebogen für SchülerInnen, welche ebenfalls einen der neun verschiedenen standardisierten Testfragebogen ausfüllen.
 
Periode der Durchführung: April bis Mai 2000
 
Auswertung: deskriptive Statistik
Data collected by: Universität Zürich, Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung - KBL, Wilfriedstrasse 15, 8001 Zürich
Pädagogische Hochschule St. Gallen, Forschungsstelle, Notkerstrasse 27, 9004 St Gallen
Département de l'instruction publique du Canton de Genève - DIP, Service de la recherche en éducation - SRED, Quai du Rhône 12, 1205 Genève
Ufficio studi e ricerche, Viale S. Franscini 32, 6501 Bellinzona
Dokumentation PISA 2000 Data Manual, PISA 2000 Technical Report, Rapport de méthode, Codebook, Fragebögen, Dokumentation der Poststratifikation.
Manche Dokumente sind in englisch, der Methodenbericht ist in französisch, die Dokumentation der Poststratifikation ist in deutsch verfasst. Die Fragebögen liegen in deutsch, französisch und italienisch vor.
N of Cases 6100
Variables 597
Format SPSS.por
Status general checks of data and documentation completed
Access Allgemeine Bedingungen
Informations Datensatz und Dokumentation können direkt von der FORS Web-Seite link heruntergeladen werden.