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Recherche no 6817
Titre de la recherche LifE-Studie: Lebensverläufe von der späten Kindheit ins frühe Erwachsenenalter. Die Bedeutung von Erziehungserfahrungen und Entwicklungsprozessen für die Lebensbewältigung
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- Description du projet: Information générale sur le projet  
- Jeu de données 2010AI : Befragung Jugendlicher von der Schulzeit ins Erwachsenenalter - 1979-2002
FORS ID (recherche) 6817
Langue du projet D
Institutions Universität Zürich / Pädagogisches Institut, Freiestrasse 36, 8032 Zürich (a)
Universität Konstanz / Geisteswissenschaftliche Sektion, Fachbereich Geschichte und Soziologie, Fach D20, DE-78457 Konstanz Deutschland (b)
Universität Potsdam / Institut für Erziehungswissenschaft, Karl-Liebknecht-Str. 24-25, DE-14476 Potsdam Deutschland (c)
Auteurs Helmut Fend (Leitung) (a), Fred Berger (a), Urs Grob (a), Werner Georg (b), Wolfgang Lauterbach (c)
Description Die LifE-Studie bildet die Fortsetzung der Konstanzer Jugendlängsschnittuntersuchung aus den Jahren 1979 bis 1983 (Leitung: Helmut Fend).
 
An der Jugendstudie nahmen jährlich ca. 2000 Kinder und Jugendliche aus der Grossstadt Frankfurt und aus zwei ländlichen Regionen im Bundesland Hessen teil. Die Jugendlichen wurden von der 6. bis zur 10. Schulstufe in ihren Klassenverbänden befragt. Neben der Hauptuntersuchung fanden zwei grosse Elternuntersuchungen, drei Erhebungen bei Lehrkräften und mehrere qualitative Studien statt. Insgesamt beteiligten sich gegen 3000 Jugendliche aus Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien an mindestens einer der fünf Erhebungen.
 
Im Mittelpunkt der Jugendstudie stand die Frage nach den psychischen und sozialen Entwicklungsverläufen in der Adoleszenz und nach den Voraussetzungen einer produktiven bzw. belasteten Bewältigung von altersspezifischen Entwicklungsaufgaben.
 
Die aus dem Jugendlängsschnitt vorliegenden Daten umfassen ein detailliertes Indikatorensystem zu den Sozialisationsbedingungen und Erziehungserfahrungen im damaligen schulischen Umfeld, im Elternhaus und in der Gleichaltrigengruppe der Heranwachsenden. Darüber hinaus liegen ausführliche Informationen zum Leistungsverhalten, zur Bildungsorientierung, zur sozialen Einbettung, zum psychischen Wohlbefinden und zu intra- und interpersonalen Kompetenzen und Motivationen der Jugendlichen vor.
 
 
Die Wiederbefragung der mittlerweile 35-jährigen ehemaligen Jugendlichen fand 2002 statt. Sie knüpfte im Kern an diese Fragestellung an, erweiterte sie aber lebensgeschichtlich bis ins Erwachsenenalter. Eines der wichtigsten Ziele der Fortsetzungsstudie war es dabei, theoretisch etablierte, aber bezogen auf ihre prognostische Validität noch ungenügend geprüfte Annahmen zu den langfristigen Auswirkungen von bestimmten Schutz- und Risikofaktoren im Jugendalter einer Prüfung zu unterziehen. Für alle Lebensbereiche standen zudem Fragen der Kontinuität und Diskontinuität von Entwicklungsverläufen sowie der Desistenz und Inzidenz von Problemlagen bei Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter vor dem Hintergrund unterschiedlicher personaler und sozialer Ressourcen im Zentrum des Interesses.
 
 
Ein weiterer Fokus der Folgestudie stellte die Vorhersage der Lebensbewältigung im frühen Erwachsenenalter dar. Wenn Daten zum Erwachsenenalter vorliegen und man weiss, was geworden ist, dann lässt sich rückblickend die Frage stellen, wie es zur Situation im Erwachsenenalter kommen konnte. Wie lässt sich z.B. erklären, dass junge Erwachsene eine befriedigende Partnerbeziehung führen oder sich scheiden lassen, depressiv oder hoch zufrieden mit ihrem Leben sind? Welche personalen Voraussetzungen und sozialen Kontextbedingungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter führen beispielsweise zu einer hohen Berufsmotivation und zu einer erfolgreichen beruflichen Integration?
 
 
Die LifE-Studie versuchte somit, mit dem Blick nach vorne (Was ist aus den Jugendlichen geworden?) und dem Blick zurück (Wie sieht die Vorgeschichte der Erwachsenen aus?) die wichtigsten Entwicklungspfade von der späten Kindheit bis ins frühe Erwachsenenalter zu beschreiben und zu erklären.
 
Die Lebensbewältigung im Erwachsenenalter wurde durch Merkmale der sozialen, familialen, beruflichen und gesundheitlichen Entwicklung indiziert. Einen bedeutenden Bestandteil der Wiederbefragung bildete auch die retrospektive Erfassung wichtiger Ereignisse und Sequenzen des beruflichen Werdegangs, der Partnerwahl und der Familiengründung. Es wurde damit die Grundlage für eine differenzierte Beschreibung unterschiedlicher sozialer und beruflicher Lebensverläufe und für deren Prädiktion durch Erfahrungen in der Adoleszenz gelegt.
 
 
Zu den grössten Herausforderungen bei der Wiederaufnahme der Studie gehörte es, die früheren Befragten fast zwanzig Jahre nach der letzten Datenerhebung wieder aufzufinden. In mehrjährigen Recherchearbeiten konnten die Adressen von 1850 Personen ermittelt werden. Dank dem komplexen Design mit der Vergabe von monetären Incentives sowie einer schriftlichen und einer telefonischen Erinnerung konnten schliesslich 1527 Probanden zur Teilnahme an der postalischen Befragung bewegt werden (82%).
 
2004 wurde eine Zusatzstudie realisiert, um Adressen und Basisinformationen zu den Personen zu gewinnen, die in der Hauptstudie 2002 nicht befragt werden konnten. Rund 130 Personen konnten in der Folge zusätzlich befragt werden.
Type de recherche Vom NF subventionierte Forschung; Kooperation mit der Universität Konstanz
Financement Forschungsgesuch beim SNF 1114-56992.99 / Förderung durch die DFG (2002-2005)
Ouvrages publiés
  • (2009) Stuhlmann, K.: Die Realisierung von Berufswünschen. Durch die Identitätsentwicklung im Jugendalter vorhersagbar? In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 73-99. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Sandmeier, A.: Psychische Gesundheit im Lebensverlauf. Die geschlechtsspezifische Bedeutung von sozial-emotionalen Beziehungen. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 429-448. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Lauterbach, W.; Weil, M.: Ausbildungswege in den Arbeitsmarkt. Lohnen sich Mehrfachausbildungen für den beruflichen Aufstieg? In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 101-122. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Grob, U.; Stuhlmann, K.: Arbeitsteilung in der Partnerschaft. Zur geschlechtsspezifischen Bedeutung früher Sozialisationserfahrungen und aktueller Gelegenheitsstrukturen. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 305-326. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Grob, U.: Die Entwicklung politischer Orientierungen vom Jugend- ins Erwachsenenalter. Ist die Jugend eine spezifisch sensible Phase in der politischen Sozialisation? In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 329-372. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Glaesser, J.: Arbeitslosigkeit als Risiko auf dem Berufsweg. Psychosoziale Bedingungsfaktoren. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 123-139. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Georg, W.: Prädiktion des Berufsstatus. Zur unterschiedlichen Bedeutung personaler Ressourcen bei Frauen und Männern. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 141-159. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Georg, W.: Hochkulturelle Orientierungen von der Adoleszenz ins Erwachsenenalter. Kontinuität und Wandel vor dem Hintergrund Latenter Klassenanalysen. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 415-425. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Fend, H.; Berger, F.; Grob, U.: Lebensverlauf, Lebensbewältigung, Lebensglück: Ergebnisse der LifE-Studie. Wiesbaden: VS-Verlag, 482 S.
  • (2009) Fend, H.; Berger, F.; Grob, U.: 1527 "Lebensgeschichten" von der späten Kindheit ins Erwachsenenalter. Konzept und Durchführung der LifE-Studie. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 9-34. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.): Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Fend, H.: Wie das Leben gelingt und wie es so spielt. Lebensbewältigung im frühen Erwachsenenalter. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 449-479. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Fend, H.: Chancengleichheit im Lebenslauf. Kurz- und Langzeitwirkungen von Schulstrukturen. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 7-72. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Fend, H.: Arm und reich im frühen Erwachsenenalter. Wege zu Einkommen und Auskommen. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 161-192. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Erzinger, A.B.: Langzeitfolgen familiärer Beziehungserfahrungen im Jugendalter für partnerschaftliche Beziehungen im Erwachsenenalter. Wird die Qualität der Partnerbeziehung über die Generationen "vererbt"? In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 245-265. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Bruggmann, J.-M.: Wege in die "weite Welt". Auslandaufenthalte und ihr Einfluss auf die Toleranz gegenüber Fremden. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 373-414. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Berger, F.: Intergenerationale Transmission von Scheidung. Vermittlungsprozesse und Scheidungsbarrieren. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 267-303. Wiesbaden: VS.
  • (2009) Berger, F.: Auszug aus dem Elternhaus. Strukturelle, familiale und persönlichkeitsbezogene Bedingungsfaktoren. In: Fend, H.; Berger, F.; Grob, U. (Hrsg.), "Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie", S. 195-243. Wiesbaden: VS.
  • (2008) Lauterbach, W.; Weil, M.: Mehrfachausbildungen und die Folgen für die Erwerbstätigkeit. Oder: wer ist am Erfolgreichsten? In: M. Szydlik (Hrsg.), "Flexibilisierung: Folgen für Arbeit und Familie", S. 68-93. Wiesbaden: VS.
  • (2008) Glaesser, Judith: Just how flexible is the German selective secondary school system? A configurational analysis. In: International Journal of Research and Method in Education, 31, 2, 193-209. Online: link
  • (2008) Glaesser, J.: Soziale und individuelle Einflüsse auf den Erwerb von Bildungsabschlüssen. Konstanz: UVK.
  • (2008) Fend, H.: Wie das Leben gelingt oder wie es so spielt. München: UTZ.
  • (2008) Berger, F.: Kontinuität und Wandel intergenerationaler Beziehungen vom Jugend- ins Erwachsenenalter. Dissertation Universität Zürich.
  • (2007) Grob, U.: Schulklima und politische Sozialisation. Hat das perzipierte soziale Klima einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung von politischem Interesse und Toleranz? In: Zeitschrift für Pädagogik, 53 (6), 774-799.
  • (2007) Glaesser, J.: Berufseintritt ohne Ausbildung. In: Mansel, J.; Kahlert, H. (Hrsg.), "Arbeit und Identität im Jugendalter. Die Auswirkungen der gesellschaftlichen Strukturkrise auf Sozialisation" (S. 79-92). Weinheim: Juventa.
  • (2007) Fend, H.; Grob, U.: Jugend und Politik - eine verständliche aber nur vorübergehende Kluft? Politische Sozialisation im Jugendalter und ihre Folgen für politische Haltungen im Erwachsenenalter. In: Oser, F.; Quesel, C. (Hrsg.), "Vom Gelingen und Scheitern Politischer Bildung. Studien und Entwürfe." Chur: Rüegger.
  • (2006) Lauterbach, W.; Weil, M.: Persönlichkeit und die ersten Erwerbsjahre. In: Georg, W. (Hrsg.), "Soziale Reproduktion und Ungleichheit im Bildungssystem". Wiesbaden: VS-Verlag.
  • (2006) Lauterbach, W.: Partner ja, Single nein oder umgekehrt? Wege der sozialen Verselbstständigung und die Dauer von Partnerschaften bis ins frühe Erwachsenenalter. In: Lettke, F.; Lange, A. (Hrsg.), "Generationen und Familien", S. 75-96. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  • (2006) Grob, U.: Entwicklung und Stabilität von konventionellem politischem Interesse in langfristiger Perspektive. Ergebnisse aus der LifE-Studie. In: Ittel, A.; Merkens, H. (Hrsg.), "Veränderungsmessung und Längsschnittstudien in der empirischen Erziehungswissenschaft". Wiesbaden: VS-Verlag.
  • (2006) Glaesser, Judith: Dropping out of further education: a fresh start? Findings from a German longitudinal study. In: Journal of Vocational Education and Training, 58 (1), pp. 83 - 97. Online: link
  • (2006) Georg, W.: Soziale Ungleichheit im Bildungssystem. Eine empirisch-theoretische Bestandsaufnahme. Konstanz: Universität Konstanz.
  • (2006) Georg, W.: Schullaufbahnen, persönliche und soziale Ressourcen im Jugendalter und Berufserfolg im Erwachsenenalter. In: Fatke, R.; Merkens, H. (Hrsg.), "Bildung über die Lebenszeit" (S. 163-173). Wiesbaden: VS Verlag.
  • (2006) Georg, W.: Kulturelles Kapital und Statusvererbung. In: Georg, W. (Hrsg.), "Soziale Ungleichheit im Bildungssystem" (S. 123-147). Konstanz: Uvk.
  • (2006) Fend, H.: Mobilität der Bildungslaufbahnen nach der 9. Schulstufe. Koppelung und Entkoppelung von Bildungsverläufen und Berufsbildung an die Schulformzugehörigkeit - neue Chancen oder alte Determinanten? In: Georg, W. (Hrsg.), "Soziale Ungleichheit und Bildungssystem", S. 267-291. Konstanz: UVK.
  • (2006) Berger, F.: Zur Wirkung unterschiedlicher materieller Incentives in postalischen Befragungen. In: ZUMA-Nachrichten, 58, 81-100. Online: link
  • (2005) Stuhlmann, K.: Entwicklung der Lern- und Leistungsmotivation im Übergang von der Adoleszenz ins frühe Erwachsenenalter. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 25, 1, 67-81.
  • (2005) Sandmeier, A.: Selbstwertentwicklung vom Jugendalter bis ins frühe Erwachsenenalter - eine geschlechtsspezifische Analyse. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 25, 1, 52-66.
  • (2005) Lauterbach, W.: Partnerschaft bei jungen Erwachsenen im Wandel. In: Lettke, F.; Lange, A. (Hrsg.), "Generationen, Familien und Gesellschaft: Interdisziplinäre Annäherungen an Spannungsfelder der Gegenwartsgesellschaft". Suhrkamp.
  • (2005) Grob, U.: Kurz- und langfristige intergenerationale Transmission von Ausländerablehnung. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 25, 1, 32-51.
  • (2005) Georg, W.: Transmission und Stabilität kulturellen Kapitals im Lebenslauf und seine Wirkung auf den Prozess des Statuserwerbs. In: Merkens, Hans; Zinnecker, Jürgen (Hrsg.), "Jahrbuch Jugendforschung" (S. 219-235). VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • (2005) Georg, W.: Die Reproduktion sozialer Ungleichheit im Lebenslauf. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 25, 2, 178-198.
  • (2005) Fend, H.; Berger, F.: Entwicklungsverläufe ins Erwachsenenalter. Die LifE-Studie. Einführung in das Themenheft. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 25, 1, 3-7.
  • (2005) Fend, H.: Rauchen als Risiko-Indikator für jugendliche Lebensstile: Stabilität und Folgen für soziale Übergänge ins Erwachsenenalter. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 25, 1, 82-94.
  • (2005) Fend, H.: Bildung als Ressource der Lebensbewältigung. Ergebnisse der LifE-Studie. Universität Mannheim: Zentrum für Europäische Sozialforschung.
  • (2005) Berger, F.; Grob, U.; Fend, H.; Lauterbach, W.: Möglichkeiten zur Optimierung der Rücklaufquote in postalischen Befragungen. Bericht über die Vorstudie zum Forschungsprojekt LifE. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 25, 1, 99-107.
  • (2005) Berger, F.; Fend, H.: Kontinuität und Wandel in der affektiven Beziehung zwischen Eltern und Kindern vom Jugend- bis ins Erwachsenenalter. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 25(1), pp. 8-31, 2005.
  • (2004) Georg, Werner: Cultural capital and social inequality in the life course. In: European Sociological Review, 20(4), pp. 333-344, 2004. Online: link
  • (2004) Georg, W.: Soziale Ungleichheit und kulturelles Kapital. In: Pöttker, H.; Meyer, Th. (Hrsg.), "Kritische Empirie", S. 219-230. Wiesbaden: VS.
  • (2004) Fend, H., Berger, F.; Grob, U.: Langzeitwirkungen von Bildungserfahrungen am Beispiel von Lesen und Computer Literacy. Ergebnisse der LIFE-Studie (Lebensverläufe von der späten Kindheit ins frühe Erwachsenenalter). In: Zeitschrift für Pädagogik, Jahrgang 50(1), 56-76, 2004.
  • (2001) Fend, H.; Berger, F.: Längsschnittuntersuchungen zum Übergang vom Jugendalter ins frühe Erwachsenenalter. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 21, 1, 3-22.
  • (1998) Fend, H.: Eltern und Freunde. Soziale Entwicklung im Jugendalter. Bern: Huber, 1998.
  • (1997) Fend, H.: Der Umgang mit Schule in der Adoleszenz. Bern: Huber, 1997.
  • (1994) Fend, H.: Die Entdeckung des Selbst und die Verarbeitung der Pubertät. Bern: Huber, 1994.
  • (1991) Fend, H.: Identitätsentwicklung in der Adoleszenz. Bern: Huber, 1991.
  • (1990) Fend, Helmut: Vom Kind zum Jugendlichen: Der Übergang und seine Risiken. Bern: Huber, 1990.
Rapports non publiés
  • (2004) Fend, H.; Berger, F.; Grob, U.; Lauterbach, W.; Glaesser, J.; Jimenez, M.; Sandmeier, A.; Stuhlmann, K.; Looser, D.; Zimmerli, N.: Dokumentation der Items und Skalen des Forschungsprojekts "LifE - Lebensverläufe von der späten Kindheit ins frühe Erwachsenenalter". Universität Zürich und Universität Konstanz, 2004.
  • (2003) Berger, F.; Grob, U.; Stuhlmann, K.; Sandmeier, A.; Glaesser, J.; Lauterbach, W.: Forschungsprojekt LifE. Technischer Bericht zur Hauptuntersuchung 2002. Universität Zürich und Universität Konstanz.
  • (2002) Berger, F.: Forschungsprojekt LifE. Bericht zum Rücklauf in der Hauptuntersuchung. Universität Zürich.
  • (2001) Berger, F.; Grob, U.; Lauterbach, W.: Bericht über die Vorstudien zum Forschungsprojekt LifE in der Schweiz und in Deutschland. Universität Zürich und Universität Konstanz.
  • (1986) Fend, H.; Specht, W. (Hrsg.): Erziehungsumwelten. Bericht aus dem Projekt "Entwicklung im Jugendalter". Universität Konstanz, 1986.
  • (1986) Fend, H.; Prester, H.G. (Hrsg.): Dokumentation der Skalen des Projekts "Entwicklung im Jugendalter". Universität Konstanz: Sozialwissenschaftliche Fakultät, 1986.
  • Fend, H.; Berger, F.; Grob, U.: Die LifE-Studie: 1527 Lebensverläufe vom 12. zum 35. Lebensjahr. In: Spiel, Ch. (Hrsg.), "Bildungspsychologie". In Vorbereitung.
  
Jeu de données
2010AI
Befragung Jugendlicher von der Schulzeit ins Erwachsenenalter - 1979-2002
Thèmes SchülerInnen 79-83:
 
Selbstbereich: Selbstkonzept; Kompetenzbewusstsein; Selbstakzeptierung; Selbstaufmerksamkeit; Selbstkenntnis; Zufriedenheit mit sich selbst; somatische Indikatoren; schulische Leistungsangst; BDI-BECK Depressionsinventar.
 
Interpersonaler Bereich: Wahrgenommene Anerkennung durch Mitschüler; Kontakt-; Empathie-; und Durchsetzungsfähigkeit; Kompetenzbewusstsein heterosexuelle Freundschaften; Aggression/Normverletzung; Integration/Peers; Kontaktinteresse; Rollenübernahmeinteresse; Interesse an heterosexuellen Freundschaften; prosoziale Orientierung; Ungebundenheits-; Geborgenheitsbedürfnis.
 
Politischer Bereich: Schulische Mitbestimmung; Einsatzbereitschaft für Mitschüler; Staatsvertrauen; Zukunftspessimismus; Politisches Interesse; Protestbereitschaft; Einstellung gegenüber Ausländern; Egalitär - reformiertes Denken.
 
Leistung/Kompetenz: Leistungsbereitschaft; Arbeitsmoral; Leistungsideologie; verbale Intelligenz - Wortverständnistest; Rollenübernahmeverständnis; Moralischer Urteilstest; Kenntnis demokratischer Institutionen; Verständnis demokratischer Prinzipien; Gesellschaftliche Perspektivenübernahme.
 
Freizeitinteressen: Jugendkultur; Jugendzentrismus; Freizeit.
 
Wahrnehmung der familiären Umwelt: Eltern (Gesprächsintensität; Dissens; Strafintensität und Missachtung; Wertschätzung und Respektierung; Inkonsistenz und Willkür; Transparenz und Interesse; Überbehütung; Mutterkoalition; Vaterkoalition).
 
Wahrnehmung der schulischen Umwelt: Lehrer (Leistungsdruck; Disziplindruck; Bevormundung; Beteiligungschancen; Machtbehauptung; Vertrauen; Vermeidung leistungsbezogener Diskriminierung); Schule (Anonymität); Klasse (Konformitätszwang; Konkurrenzkampf; Zusammenhalt).
 
Normen in der Schulklasse/Altersgruppe: Statusrelevanz von Solidarität, Schulleistung, Selbstsicherheit, politisch-kulturellem Interesse, von heterosexuellen Freundschaften; Soziale Erwünschtheit.
 
 
Eltern 1980 und 1982:
 
Elternskalen: Bildung; soziale Orientierung; Politik; Entspannung.
 
Beziehung/Wünsche/Erziehung: Freizeit mit dem Kind; Dissens; Angst vor Kontrollverlust; Transparenz. Wünsche an Kind; Wunsch nach mehr Selbstständigkeit, mehr Häuslichkeit; Konservatismus, Konformitätserwartung; Zwangsnotwendigkeit; Drohung-Verbote; Kränkung-Enttäuschung; Induktion-Wertediskrepanz; Induktion-Soziale Konzepte; Politische Progressivität, Hausaufgabenmanagement.
 
 
Follow-up 2002:
 
Elternhaus: Autonomie vs. Kontrolle durch Vater, durch Mutter; Emotionale Beziehung zu Vater, zu Mutter.
 
Verwandte, Bekannte, Freunde: Wahrgenommene soziale Unterstützung, Integration; Kontaktfähigkeit vs. soziale Gehemmtheit; Soziale Durchsetzungsfähigkeit; Empathiefähigkeit; Bindungssicherheit vs. Bindungsangst.
 
Partnerbeziehung: Wertschätzung und Intimität; Konflikthäufigkeit; Beziehungsqualität; Kommunikationsfähigkeit.
 
Kinder: Selbstkonzept Kindererziehung, Kommunikationsorientierung Erziehungsverhalten; Autoritäre Erziehungseinstellungen.
 
Ausbildung und Beruf: Berufliche Selbstwirksamkeit; Berufliche Leistungsbereitschaft; Weiterbildungsbereitschaft.
 
Lebensstil und Lebensgefühl: Selbstakzeptanz; Umgang mit Misserfolg; Selbstwirksamkeit; Ich-Stärke; BDI Depression.
 
Politik: Selbstkonzept eigene politische Kompetenz; Politische Entfremdung; Leistungsideologie; Toleranz geg. Ausländern.
 
 
Méthodes UNTERSUCHUNGSDESIGN: Längsschnittstudie.
 
GRUNDGESAMTHEIT / ERHEBUNGSEINHEITEN:
 
Jugendstudie: Jugendliche der 6.-10. Schulstufe aus dem Bundesland Hessen, aus Hauptschulen, Real­schulen, Gymnasien und Gesamtschulen. Eltern der Jugendlichen.
 
Follow-up: Dieselben, die als Jugendliche an den ersten Befragungen teilgenommen haben.
 
STICHPROBENBILDUNG / AUSWAHLVERFAHREN:
 
Jugendstudie: Auswahl von Stadtteilen und Landkreisen aufgrund von Überlegungen zur Repräsentativität aller sozialen Schichten. Vollerhebung der J. im Alter zwischen 12-16 J. aus den allgemeinbildenden Schulen aus den ausgewählten Stadtteilen von Frankfurt (Bockenheim, Westend, Nordweststadt) und dem ausgewählten ländlich geprägten Gebiet im Odenwald (Landkreis Odenwald und östliche Teile d. Landkreises Bergstrasse), Einwilligung der Eltern.
 
Elternbefragung: Befragung der zugehörigen Eltern.
 
Follow-up: Vollerhebung
 
BRUTTOSTICHPROBE:
 
Jugendstudie 1979: 2'580 1980: 2'670 1981: 2'690 1982: 2'750 1983: 2'312.
 
Follow-up: 2'020.
 
NETTOSTICHPROBE I (um neutrale Ausfälle bereinigt):
 
Follow-up: 1'853
 
REALISIERTE ANTWORTEN:
 
Jugendstudie 1979: 1'848 1980: 2'047 1981: 2'003 1982: 1'952 1983: 1'790
 
Elternbefragung: 1980: 988 1982: 590.
 
Follow-up: 1'527.
 
RUECKLAUFQUOTE:
 
Jugendstudie: 1979: 72% 1980: 77% 1981: 75% 1982: 71% 1983: 77%.
 
Follow-up: 82% , (52% in Bezug auf alle, die an JS mind. einmal teilgenommen haben).
 
ERHEBUNGSVERFAHREN:
 
Jugendstudie: schriftliche standardisierte Befragung in den Klassenverbänden
 
Follow-up: standardisierter Fragebogen schriftlich
 
PERIODE DER DURCHFUEHRUNG:
 
Jugendstudie: 1979 -1983
 
Follow-up: Frühling 2002.
Documentation Projektbeschreibung (Abstract (d, e), Konzept und Durchführung, Titel und Autorenschaft), Methodenberichte (Konstanzer Jugendlängsschnitt: Design, Durchführung, Teilnahme, Ausfälle; Kurzbeschreibung Länsschnittuntersuchung Übergang Kindheit-Adoleszentz Rücklaufanalyse; Vorstudie 2001; Schlussbericht Vorstudie), Filemaker Dokumentation (Beschreibungen Datenbankfelder und Datendokumentation; Filemaker executable für Windows oder MAC), Fragebögen, Codebücher und Skalenhandbücher (Schüler 1979-83: Codebücher (Berufsausbildende Schule, betriebliche Ausbildung, Codebücher gesamt), Skalendokumentation (Empfehlung zur Verwendung der Skalen, Skalenhandbücher I und II), Eltern 1980-82 (Codebuch, Skalenhandbuch), Follow-up 2002 (Codebuch, Skalen- und Itemhandbuch, Bereinigungsprotokolle, Statusindizes und Berufswünsche, Begleitsbroschüre zu Follow-up), Allgemeine Skaleninformationen (Skalenliste 1979-2002, Skalenüberblick 1979-2002)), Beschreibung des SPSS-Datenfiles. Alle Dokumentation auf deutsch, ausser wo anders angegeben.
Nombre de cas 2'892
Nombre de variables 4'838
Format SPSS.por
Statut Contrôle global des données et de la documentation effectué
Accès Allgemeine Bedingungen.
Informations complémentaires Es werden noch ein paar wenige Variablen aus der Erhebungswelle 2002 zurückbehalten, da die Primärauswertungen der Forschungsgruppe LifE dazu nicht abgeschlossen sind. Der überwiegende Teil der Daten ist jedoch bereits jetzt freigegeben.
 
Eine neuerliche Befragung im Jahr 2011 ist in Planung.
 
Zum Projekt existiert eine eigene Webseite (Stand Nov. 2010): link
 
März 2013:keine Webseite mehr gefunden